Mehr als nur den Namen tanzen

Nach dreizehn gemeinsamen Schuljahren verlassen wir jetzt mit einem weinenden und einem lachenden Auge die Waldorfschule in Haßfurt. Begonnen hat alles in der Haßfurter Stadthalle, wo wir von unserer Klassenlehrerin mit einer Rose begrüßt wurden und durch den Rosenbogen gingen. Wir waren eine sehr quirlige und bewegungsfreudige Klasse, spielten den Mitschülern und Lehrern so manchen Streich.

Nach den üblichen acht Jahren Klassenlehrerzeit, die mit dem Theaterstück „Geld macht Liebe“ geendet hat, schlossen sich in den Folgeklassen das Landwirtschafts- uns das Sozialpraktikum in einer anthroposophischen Behinderteneinrichtung an. Höhepunkte waren die Kunstreise nach Florenz und der Waldorfabschluss in der 12. Klasse. Leider konnten wir für unsere Schulabschlüsse – Mittlere Reife oder Abitur – keine Noten sammeln wie es unsere Mitprüflinge von den staatlichen Schulen getan haben. Trotzdem haben jeweils acht Schüler die Mittlere Reife an der August-Kirchner-Realschule in Haßfurt und das Abitur am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Schweinfurt abgelegt. Am Donnerstagabend haben wir uns dann mit einer Feier von unserer Schulzeit Abschied genommen: Begonnen hat diese so, wie man es von der Waldorfschule kennt, mit einer künstlerischen Darbietung der Schüler. Auch das Lehrerkollegium hat mit rückblickenden Worten unsere Klasse verabschiedet. Heute sind wir dankbar für die dreizehn Jahre Waldorfschule und freuen uns auf den Einstieg in die Berufswelt.

 

Foto: Walter Wagenhäuser

(Schüler von links: Roman Heider, Luca Brodmerkel, Kilian Hartmann, Naira Baur, Jeremias Allescher, Niklas Kühne, Peter Plag, Anna Lena Krautwurst, Paulina Heim, Malina Baum, Janina Söllner, Jehanne Worch, Sophia Schnaus, Steffen Zänker, Katrin Wagenhäuser, Luisa Reinhard, Moritz von Loefen)