Cafe ohne 2fel – Reisetagebuch Tag 10

Heute früh sind wir um 7 Uhr aufgestanden, haben dann gefrühstückt und unsere Sachen in die Fahrräder gepackt. Kurz vor dem Losfahren bemerkte eine Schülerin, dass ihr Bordcomputer fehlte. Also suchten wir alles ab, wo die Schülerin am Vortag war (Sportplatz, Rennbahn, Toilette, Dusche). Aber wir fanden nichts, also wurde ihr Gepäck ausgepackt, dort war er auch nicht.

Jetzt blieben nur die anderen Fahrräder und deren Gepäck. Auch hier Fehlanzeige, also riefen wir die Dame von der Hallenverwaltung an, ob vielleicht einer der Kegelbrüder einen Fahrradcomputer aus versehen mitgenommen hätte. Auch sie erreichte nichts. Als nächstes fiel der Dame ein Fahrradladen ein, sie bemühte sich, die Inhaber zu erreichen, aber erfolglos. Das ging noch zwei mal so.

Wir überlegten uns einen Plan: Ein Mitschüler und ich würden dieses und ein anderes Fahrrad mit dem Zug transportieren, einmal umsteigen und dann die letzten Meter mit dem Rad zur Halle fahren. Eigentlich war uns das nicht so recht, da wir auf der Strecke mehre große Berge hätten, um für den Rennsteig über den Thüringer Wald zu üben. Also gab es nur noch eine Möglichkeit: Einem Bekannten, der so einen Computer besitzt, den Fahrradcomputer abzukaufen (geschätzter Preis 60€). Also wurden wieder mehrere Leute angerufen, die aber alle einen anderen Fahrradcomputer hatten. Und wir schauten parallel, wo wir einen solchen Computer bestellen könnten. Aber in dem Moment kam ein erleichterter Schrei. Der Fahrradcomputer war gefunden. Die Erleichterung war groß, nun konnten wir endlich mit knapp drei Stunden Verspätung losfahren – jipiiiii.

Der Ärger über die Verspätung wuchs. Die Fahrt wurde sehr rasant. Einige Schüler erreichten Geschwindigkeiten von über 60 km/h welches aber nur bergab möglich war. Die Ankunft war sehr überraschend, da wir warteten und warteten aber es kam keiner. Also riefen wir die Hausmeisterrei an, da wir diese Nummer an der benachbarten Schule fanden.

Der Hausmeister gab uns dann die Nummer des Sporthallen Vorstandes. Also riefen wir ihn an. Aber erstens war er gerade in Österreich, zweitens mit seinen Töchtern und drittens war er schon zurückgetreten.Er gab uns aber die Nummer vom jetzigen Vorstand, der wiederum die Nummer der Hallenleiterin. Eine halbe Stunde nach dem wir diese erreichten, kam sie und schloss uns die Halle auf.Puh, in der Küche roch es nach toter Maus, dafür gab es im Gemeinschaftsraum einen Mehrzwecktisch mit Billard, Schach und Kicker. Dann gingen wir noch zum Italiener Essen. Das Essen war super. Als erstes gab es eine Vorspeise aus einer Scheibe Weißbrot mit Mayonnaise, als nächstes kam ein Vorspeisenteller mit gegrilltem Gemüse. Und danach gab es unsere Pizzen. Der Nachtisch war super. Es gab Panna cotta.